Dienstag, 27. Februar 2018

Rezension zu der König von Wiedikon





Preis: € 10.90[D]
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl:256
Altersempfehlung: ab 16
Meine Wertung: 4 Federn (3.5 auf 4 Federn aufgerundet)
Genre: Kriminalroman
Verlag: Emons
Leseprobe: Hier reinlesen!





Klapptext:


Hans-Ueli «Hukki» Zünd ist tot. Zürichs führender Eventveranstalter und Partykönig wurde auf einem besetzten Areal in Albisrieden ermordet, wo Aktivisten den Krieg gegen das Kapital ausgerufen haben. Privatdetektivin Enitta Carigiet beginnt im Wohnprojekt zu ermitteln. Dort hofft sie, neben der Lösung des Falls auch ihre verschollene Schwester Janita zu finden. Doch dabei gerät sie zwischen die Fronten von Linksradikalen und Polizei ...

Meine Meinung:


Am Anfang hatte ich Mühe in die Geschichte um die Privatdetektivin Enitta hineinzufinden. Das lag zu einem am Schreibstil des Autors, welcher man als kreative bezeichnen kann. Bei manchen Wörtern und Formulierungen musste ich zuerst nachdenken, was genau er damit sagen möchte. Was mich auch störte sind die Denglisch Ausdrücke wie z.B. ums Areal walken. Ich finde man spricht entweder Deutsch oder Englisch und nicht beides gemixt. Der Autor hätte vielleicht auch etwas mehr auf die Schauplätze eingehen sollen, also ich meine etwas mehr beschreiben wie die Umgebung etc. aussieht. Ich kenne mich ein wenig in Zürich aus, aber ich konnte mir die Handlungsorte nicht sehr gut vorstellen. Des Weiteren ist auf den ersten hundert Seiten nicht wirklich viel passiert. Doch dann habe ich mich an den Schreibstil gewöhnt und die Geschichte wurde spannender. Langsam konnte sie mich die Geschichte richtig packen und fesseln. In der Mitte des Buches konnte ich es fast nicht mehr aus der Hand legen. Und das Ende hat einen echt fiesen Cliffhänger, was Lust auf einen weitern Band macht. 

Die Hauptprotagonistin Enitta fand ich am Anfang etwas verwirrend. Ich konnte ihre Handlungen und Gedanken nicht immer ganz folgen, was vielleicht daran lag, dass ich die zwei anderen Bänden um die Privatdetektivin Enitta Carigiet gelesen habe. Je weiter die Handlung voranschritt wurde sie mir immer sympathischer und verständlicher. Ihre unkonventionelle Handlungsweise hat mir sehr gefallen und es jedenfalls nicht ein 08/15 Kriminalroman. 

Die zwei anderen Bände um Enitta werde ich sicherlich noch lesen, da mir schlussendlich das Buch doch noch fesseln konnte.

Die anderen Bände in chronologischer Reihenfolge:

- Mordsfondue Band 1
- Auf glühendem Eis, Band 2
- Der König von Wiedikon, Band 3

Zur Autor:


Mike Mateescu ist stolzer Nachfahre einer transsilvanischen Ahnenreihe. Er lebt und arbeitet als Redaktor und Texter in der Stadt Zürich. Er hat keinen Job und keine Hobbys, aber jede Menge bezahlter Arbeit. Und er führt eine langjährige Liebesbeziehung mit der englischen Sprache.

Fazit:


Ein Zürcher Kriminalroman, bei dem ich mich zuerst daran gewöhnen musste mit einer tollen Story, welche mich zum Schluss fesseln konnte. 











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